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5. zukunft.werkstatt „inklusion leben“

am 05.05.2018 
von 9.00 - 17.30 Uhr 
Staudinger-Gesamtschule, Staudinger Str. 10 in Freiburg

Jetzt anmelden. Wir freuen uns auf Sie.

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Programm

9.00 - 11.30 Uhr

Grußwort Stadt Freiburg 
Hermann Maier, Leiter des Amtes für Schule und Bildung

Paula mit den Zauberschuhen
Lesung Alexandra Haag, Autorin

Inklusion. Alle gehören dazu. Alle?
Förderung individueller Lernwege über gemeinsame Aktivitäten 
Impulsvortrag Prof. Hans Brügelmann

12.00 - 13.00 Uhr Themenräume_1. Arbeitsphase
In dieser ersten Runde beschäftigen wir uns mit der aktuellen Situation:
Was ist bisher geschehen?
Was wurde in den vergangenen 10 Jahren erreicht?

13.00 - 14.00 Uhr Mittagspause | Campus  & Networking

14.00 - 15.00 Uhr Themenräume _ 2. Arbeitsphase 
Zentrale Frage in dieser Runde: Wo wollen wir in 10 Jahren stehen? 
Wir legen unsere „Schere im Kopf” zur Seite und entwicklen Visionen.
Träumen und wünschen jenseits der derzeitigen Realität ist ausdrücklich erlaubt.

15.00 Uhr Kaffeepause | Campus & Networking

16.00 Uhr 3. Arbeitsphase in themengemischten Gruppen_ auf dem Campus 
Die Teilnehmer*innen mischen sich in Gruppen und tauschen sich (kurz) über die 
Ergebnisse ihrer Themenräume aus.
Daran anschließend entwickeln wir konkrete Schritte, wie 2019 eine Aktion / Veranstaltung gelingen kann. Anlass: 10 Jahre Ratifizierung der UN BRK in Deutschland.

Präsentation | Zusammenfassung der Ergebnisse

17.30 Uhr Ende des Kongress

Ganztägig Ausstellung Inklusion ist eine Haltung

 

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Themenraum 1_Inklusion oder was? Wie ein Übersetzungsfehler Schule macht.
Was ist unter dem Begriff „Inklusion” zu verstehen? Wie wird Inklusion gelebt? Was kann jede*r selbst zu einer inklusiven Gesellschaft beitragen? 
Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Teilnehmer*innen dieses Themenraums. Sie bringen ihre Erfahrungen ein, tauschen sich aus und gestalten eine „Inklusions-Pinwand”. Diese dient dazu, gemeinsam Ideen und konkrete Schritte zur Umsetzung einer inklusiven Gesellschaft zu entwickeln.
Der Themenraum eignet sich besonders für alle Fans der Inklusion und diejenigen, die es gerne werden wollen.
Gastgeber*innen 
Helen Schneider, Studierende im 6. Semester, Pädagogik - Entwicklung & Inklusion, Universität Siegen
Rabea Wehrle, Studierende im 4. Semester, Soziale Arbeit, Evang. Hochschule Freiburg

Themenraum 2_Sorgende Gemeinschaft oder auch: Wie alles unter einen Hut passen kann.
Sorgende Gemeinschaften gewinnen in Kommunen immer mehr an sozialpolitischer Bedeutung, denn ihre Akteure denken in Zusammenhängen und arbeiten Themen- und Generationen übergreifend sowie Sozialraum orientiert zusammen. Als kleinräumige Netzwerke bündeln sie lokale Angebote, stärken die Mitverantwortung und fördern die Beteiligung. Wie das funktioniert und was jede*r dazu beitragen kann, darum geht es in diesem Themenraum.
Gastgeber
Michael Lucke,
 Bürgermeister a.D. der Stadt Tübingen, Vorstand Dorfgemeinschaft Kiebingen e.V., Vorstandsmitglied Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg

Themenraum 3_Inklusion? Nixklusion?
Die Wirklichkeit in Baden-Württemberg liegt irgendwo dazwischen. Aber wo? Kirsten Ehrhardt berichtet aus dem Projekt "Inklusionsbeobachtung und -begleitung in Baden-Württemberg" der LAG Baden-Württemberg Gemeinsam leben - gemeinsam lernen. Sie zeigt aktuelle Tendenzen auf und überlegt gemeinsam mit den Teilnehmer*innen, wie Inklusion in Baden-Württemberg weiter vorankommen kann und wie nicht.
Gastgeber*in
Kirsten Ehrhardt, Projektleitung „Inklusionsbeobachtung und -begleitung in Baden- Württemberg” der Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben - gemeinsam ler- nen“, Autorin von „Henri - ein kleiner Junge verändert die Welt”, Blog gemeinsam mit Kirsten Jakob http://kirstenmalzwei.blogspot.de/

Themenraum 4_Inklusion in ländlichen Regionen. Eine Herausforderung?
Ländliche Regionen stehen bei der Umsetzung der Inklusion vor besonderen Herausforderungen. Für eine gute Lebensqualität sind beispielsweise Internetzugang, barrierefreier Nahverkehr, verlässliche Gesundheitsversorgung sowie kulturelle und soziale Angebote noch elementarer, als in Städten.
In diesem Themenraum wird analysiert, inwieweit inklusives Handeln vor Ort bereits verankert ist und welche Probleme bestehen. Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmer*innen Ideen, wie inklusive Strukturen weiter verbessert werden können.
Gastgeber*innen
Melanie Hildmann, Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderung für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald  
Michael Thater, Bürgermeister der Stadt Wehr, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Lothar-Späth-Förderpreis für Künstler mit geistiger Behinderung

Themenraum 5_Die Not mit den Noten. Muss man immer wissen, wie gut die anderen sind?
Die Teilnehmer*innen setzen sich mit den unerwünschten Folgen von Leistungsvergleichen und deren Vermittlung in Schule und Unterricht auseinander. Nach einer Übung zur Selbsterfahrung wird der Forschungstand zur Wirkung von sozialen Bezugsnormen auf die Schüler*innen sowie die Lehrer*innen in einem Überblick dargestellt. 
Anschließend werden Möglichkeiten diskutiert, wie und inwieweit sich das Erfahrene auf die Gestaltung der Kommunikation von Leistungsergebnissen anwenden lässt, um Schüler*innen ihren persönlichen Lernerfolg wertschätzend und sachlich korrekt zu vermitteln. 
Moderation
Daniela Körner, Seminarleiterin familylab.de
Impuls
Prof. Dr. Wolfram Rollet, Bildungsforscher an der PH Freiburg Schwerpunkt Schulentwicklung, Organisations- und Lernkultur an Ganztagsschulen
Gastgeber*innen
Manfred Block, Gesamtelternbeirat der Freiburger Schulen
Leon Naas, Schüler*innenrat Freiburg 
Andrea Wagner, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Themenraum 6_Gender - Wahn oder Wirklichkeit. Verschiedenheit als Chance.
Egal, ob der neue Bildungsplan in Baden-Württemberg, eine Handreichung für Kitas wie man mit Geschlechter- und Familienvielfalt pädagogisch bewusst umgeht, die Ehe für alle oder die Bewegung „mee too”: Für die Befürworter gelebter Vielfalt sind diese Entwicklungen ein Erfolg, für andere ein Angriff auf die bislang geltenden gesellschaftlichen Normen.
Dieser Themenraum beschäftigt sich mit der geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt als einem Aspekt der Inklusion. Was ist pädagogischer und inklusiver Auftrag im Zusammenhang mit Gender? Gemeinsam werden für die jeweiligen Einrichtungen und pädagogischen Aufgaben Visionen entwickelt, wie Verschiedenheit als Chance für alle gelebt werden kann.
Gastgeber*in
Anke Rietdorf, Gender Studies (MA), FLUSS_Verein für Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung, Freiburg

Themenraum 7_Inklusion in einer ungleichen Gesellschaft. Wie soll das gelingen?
Welche Ausmaße soziale Ungleichheiten in Deutschland angenommen haben und welche Mechanismen eine inklusive Gesellschaft verhindern, wird in diesem Themenraum erarbeitet und analysiert. Dabei stehen Zusammenhänge und gegenseitige Blockaden zwischen Ungleichheiten und Inklusion im Mittelpunkt. 
In einem weiteren Schritt wird ein Inklusionsatlas erstellt, der wichtige, auf den Erfahrungen der Teilnehmenden beruhende, alltägliche Ungleichheitsformen benennt. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmer*innen Ideen, wie diesen Ungleichheiten auf lokaler Ebene begegnet werden kann.
Gastgeber
Uwe Bittlingmayer, Soziologe an der PH Freiburg, Schwerpunkte u.a. empirische Bildungs-, Gesundheits- und Ungleichheitsforschung und Kritische Theorie.
Jürgen Gerdes, Politikwissenschaftler und Soziologe an der PH Freiburg, Projektleiter des BMBF-Forschungsverbundes StiEL - Schule tatsächlich inklusiv. Arbeitsschwerpunkte: Inklusion, politische Bildung, Menschenrechtsbildung. 

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