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film | gleichgesetzt und unterfordert?! - hochbegabung in inklusiven settings

„Die Behindertenrechtskonvention wird allerorten einhellig ‚begrüßt'!film hochbegabung in inklusiven settings Kritische oder gar ablehnende Stellungnahmen sind nicht bekannt. Es gibt also - so scheint es - keine Gegner der Inklusion!"

So treffend diese Worte von Integrationsforscher Prof. Dr. Hans Wocken scheinen, so realitätsfern sind sie in der Praxis, wie der Professor für Lernbehinderten- und Integrationspädagogik in seinem Essay „Über Widersacher der Inklusion und ihre Gegenreden" eindrücklich beschreibt.

Aufgrund der relativ aktuell beschlossenen UN-Behindertenrechtskonvention wird der Begriff Inklusion vor allem als Einschluss von behinderten Menschen in die „normale" Gesellschaft registriert.

Im Gegensatz zu einer solchen öffentlichen und medialen Wahrnehmung liegt der Fokus dieses Films auf Hochbegabung in inklusiven Settings, vor allem an Schulen. Er soll Vorurteile des elitären Bildungsbürgertums entkräften und durch die Gegenüberstellung und Diskussion der beiden Extreme der Lernschwachen und --starken den eigentlichen Gedanken inklusiver Werte fokussieren: Den Weg von der aktuell noch allgegenwärtigen Defizitorientierung hin zu einer grundsätzlichen Potentialorientierung, die sich an alle Schüler richtet.

Da jeder Schüler ein individuelles Maß an Begabung mitbringt, von sehr niedrig bis sehr hoch, sollen die Begriffe der Behinderung und der Hochbegabung verschwimmen, indem das Augenmerk auf eine ubiquitäre und Alle einschließende generelle Begabungsförderung im inklusiven Sinne gelegt wird.

Sehen Sie hier den Film zum Thema von Annika Dechmann (Universität Münster):

https://www.youtube.com/watch?v=7DIuv40m94Y

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