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vorbild bremen?

(von Brigitte Schumann) Das Recht auf inklusive Bildung gilt auch für Kinder und Jugendliche mit emotionalen und sozialen Entwicklungsproblemen. Dass ausgerechnet das Land Bremen mit seiner Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention dieses Recht für diese Gruppe nachträglich per Gesetz einschränken will, ist ein fatales politisches Signal an alle anderen Bundesländer, die ihrer Verantwortung für das Gelingen der Inklusion bislang nicht nachkommen.

Aber auch bestehende gesellschaftliche Vorbehalte und Ressentiments gegenüber verhaltensschwierigen Kindern und Jugendlichen, die allzu schnell zu einer Gefahr für andere erklärt und ausgegrenzt werden, werden damit bestätigt. Ablehnende Haltungen in den Lehrerzimmern werden verstärkt. Neben der wichtigen Forderung der GEW Bremen "Inklusion finanzieren, statt beschneiden" muss es deshalb auch die politische Forderung nach einem Bewusstseinswandel gegenüber diesen besonders verletzlichen Kindern geben.

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