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dokumentation | gespräch mit mdl hoffmann

protokoll-mdL-hoffmann-10-03-10












Wir dokumentieren hier das Gespräch mit Andreas Hoffmann, MdL, Mitglied des Schul-, Kultur- und Sportausschusses zum Thema „Inklusion in der Schule“
10.3.2010 im Landtag Baden-Württemberg

Teilnehmende: Andreas Hoffmann MdL, Klaus Schüle MdL (zeitweise), Michaela Riedinger,
Simone Schreiber, Philipp Riedel

Die von Herrn Hoffmann korrigierte Fassung können Sie hier herunterladen

Zentrale Aussagen:
  • Eltern haben freies Recht auf die Wahl zwischen einem gleichwertigen Regel- und einem Sonderschulangebot.
  • Nur die Entscheidung der Eltern zählt, sofern das Wohl des Kindes gewahrt wird und ein eine integrationswillige und integrationsfähige Regelschule zur Verfügung steht und es nicht zu einer Einzelinklusion dort kommt.
  • Es wird nicht jede Schule zur Inklusionsschule, sondern es soll wohnortnahe Angebote in allen Regionen geben. Wir wollen keine Einzelinklusion.
  • Die Entscheidung wird im Rahmen der Bildungswegekonferenzen gefällt.
  • „Ein Kampf ist nicht mehr nötig“ (Herr Hoffmann).

Zukünftige Wahlmöglichkeiten:
  • Inklusive Schulkassen
  • Sonder-/Förderschulen
  • Außenklassen oder Kooperationsklassen wird es im herkömmlichen Sinne nicht mehr geben, sobald die Voraussetzungen für Inklusionsangebote in der einzelnen Region umgesetzt sind.
  • Modellschulen (Empfehlung des Expertenrates) werden nicht eingerichtet.

Dazu eine Anmerkung:
Der Begriff Inklusion ist in der Mitte der politischen Debatte angekommen.
Allerdings beschreibt Inklusion im Sprachgebrauch der Regierungspartei CDU wohl eher eine Art Integration von Behinderten in das bestehende Schulsystem.
Dies greift eindeutig zu kurz. Inklusion für alle Kinder ist in einem gegeliederten Schulsystem nicht umsetzbar. Die Strukturfrage klammert die Regierung nach wie vor aus.
Deshalb sagen wir nach wie vor: Inklusion. Alle(s) inklusive.



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